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Auf Sachalin wurde ein Kriegsteilnehmer in einem Mord- und Raubfall zu 19 Jahren verurteilt

Das 1. Ostbezirksmilitärgericht fällte am 19. August im Mord- und Raubfall ein Urteil gegen die Kriegsteilnehmer Wladimir Kabakow und Dmitri Masur. Kabakow wurde zu 19 Jahren in einer Strafkolonie mit strengem Regime verurteilt und seines Militärdienstgrades Gefreiter der Reserve beraubt, während die Geschworenen Masur freisprachen und ihm das Recht auf Rehabilitierung zusprachen.
Insgesamt waren vier Militärangehörige in dem Fall angeklagt, sagte der «Mediasona» eine Juristin, die die Interessen der Geschädigten vertrat. Alexei Bortnikow und Nikolai Barkowski kehrten erneut an die Front zurück, ohne das Urteil abzuwarten, und im Frühjahr 2026 wurde die Prüfung ihrer Fälle ausgesetzt. Die Entscheidung zu Kabakow und Masur wurde sowohl von der Staatsanwaltschaft als auch von den Geschädigten angefochten.
Nach Angaben der Ermittler beschloss Kabakow, der als Organisator galt, seinen 34-jährigen Kameraden Viktor Wassiljew, einen Teilnehmer des Krieges in der Ukraine, zu überfallen. Wassiljew erhielt 3 Millionen Rubel für eine Verwundung, und laut den Ermittlungen beschloss Kabakow, sich dieses Geld anzueignen. Seine Pläne besprach er mit Bortnikow und Barkowski.
Im Sommer 2025 mieteten sie ein Landhaus in Dolinsk auf Sachalin und luden Wassiljew zum Ausruhen ein. Dort gaben sie ihm eine Droge, die auf Kabakows Bitte sein Freund Masur besorgt hatte, und die Dosis erwies sich als tödlich. Der Fall Kabakow und Masur wurde von einem Geschworenengericht verhandelt.
Danach, so die Gesprächspartnerin der «Mediasona», wurde Wassiljew ein Finger abgeschnitten, weil das Telefon per Fingerabdruck funktionierte. Die Angeklagten versuchten, sowohl über das Telefon als auch am Geldautomaten Geld abzuheben, konnten aber nur 350.000 Rubel erhalten. Wassiljews Ehefrau bemerkte die Abbuchungen und überwies die Ersparnisse auf ihr eigenes Konto.
Die Angehörigen wandten sich wegen des Verschwindens Wassiljews an die Polizei, woraufhin Sicherheitskräfte und Freiwillige ihn mindestens einen Monat lang suchten. Später gestanden die Festgenommenen laut der Juristin, dass sie die Leiche am Ufer des Ochotskischen Meeres vergraben hätten. Sie sagte außerdem, die Militärangehörigen seien aus «leichtem Geld» zu dem Verbrechen geschritten, und die Angeklagten hätten Schulden gehabt.

