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Artem Kamardin wurde in der Strafkolonie mit der Zerlegung alter Gasmasken beauftragt

Der Dichter und Angeklagte im «Majakowski-Fall» Artem Kamardin, der seine Strafe in einer Strafkolonie verbüßt, wurde mit der Zerlegung und Entsorgung alter sowjetischer Gasmasken beauftragt. Das teilte seine Frau Alexandra Popowa mit.
Artem Kamardin, der Dichter und Angeklagte im «Majakowski-Fall», wurde in der Strafkolonie mit der Zerlegung und Entsorgung alter sowjetischer Gasmasken beauftragt, sagte seine Frau Alexandra Popowa. Ihren Angaben zufolge sind die Bedingungen in diesem Bereich deutlich härter als bei Arbeiten mit Metall oder Kunststoff.
Beim Zerlegen der Gasmasken wird eine große Menge Kohlenstaub in die Luft aufgewirbelt. Kamardin teilte mit, dass die Häftlinge nach der Schicht von der Arbeit zurückkommen, als hätten sie mit Mascara geschminkte Augen.
Atemschutzmasken und andere persönliche Schutzausrüstung werden ihnen nicht ausgehändigt. Alte Gasmasken und ihre Filterelemente gelten als potenziell gefährlicher Abfall.
In solchen Abfällen können giftige Stoffe, Schwermetalle und Asbest enthalten sein, und die Arbeit mit ihnen erfordert die Einhaltung spezieller Sicherheitsvorschriften und eine entsprechende Lizenz.
Artem Kamardin wurde nach der Auflösung der «Majakowski-Lesungen» in Moskau im September 2022 festgenommen. 2023 wurden er und Jegor Schtowba zu 7,5 Jahren Strafkolonie verurteilt und für schuldig befunden, Hass oder Feindseligkeit gegenüber «Freiwilligen der LNR und DNR» sowie Aufrufe gegen die Sicherheit des Staates verbreitet zu haben. Nach der Festnahme wurde Kamardin geschlagen und mit einer Hantel vergewaltigt, und in der Strafkolonie verschlechterte sich seine psychische und körperliche Gesundheit.

