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BSW in Sachsen-Anhalt ließ nach der Wahl eine Zusammenarbeit mit der AfD zu

Der Co-Vorsitzende des Landesverbands der BSW in Sachsen-Anhalt, Thomas Schulze, bestätigte die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der «Alternative für Deutschland» (AfD) nach der Landtagswahl. Die AfD erhielt 43,8 % der Stimmen, erreichte jedoch keine absolute Mehrheit.

Bei der Wahl am 6. September zum Landtag von Sachsen-Anhalt erhielt die AfD 43,8 % der Stimmen und konnte sich keine absolute Mehrheit der Sitze sichern. Deshalb braucht sie die Unterstützung von Abgeordneten anderer Parteien, um einen Ministerpräsidenten zu wählen und die Region zu regieren.

BSW hieß zuvor «Bündnis Sahra Wagenknecht — Vernunft und Gerechtigkeit».

Nach dem Gesetz kann ein Ministerpräsident im dritten Wahlgang mit einfacher Mehrheit gewählt werden, wenn der Kandidat in den ersten beiden Runden keine absolute Mehrheit erreicht hat.

Schulze sagte im Deutschlandfunk, dass sich die BSW in einer solchen dritten Runde enthalten werde. Er bezeichnete die AfD außerdem als eine Partei, für die 44 % der Wähler gestimmt hätten, und sagte, er halte das für Demokratie.

Auf den Hinweis, dass ein solcher Schritt der AfD den Weg an die Macht ebnen würde, erklärte der Politiker, die Verantwortung liege bei den Parteien, die in den vergangenen Jahren eine Brandmauer gegen die AfD aufgebaut und eine Zusammenarbeit mit ihr abgelehnt hätten.

Schulze sagte, die BSW würde gern einen «überparteilichen» Ministerpräsidenten an der Spitze der Region sehen. Er fügte hinzu, dass die Partei nach einer ruhigen Beratung mit der Landes- und Bundesführung rechtzeitig ihren Kandidaten nennen werde.

Zu den gemeinsamen Positionen von BSW und AfD zählte er die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland und die Wiederaufnahme des Kaufs von russischem Öl und Gas, um die Industrie der Region wettbewerbsfähig zu machen.

Quellen

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