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FOM: 23 % der Russen erwarten, dass sich das Leben im Land in den nächsten sechs Monaten bis zu einem Jahr verschlechtern wird

In der August-Umfrage des Fonds «Öffentliche Meinung» sagten 23 % der Russen, dass sich das Leben im Land in den nächsten sechs Monaten bis zu einem Jahr verschlechtern werde. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Invasion in der Ukraine; 26 % erwarten eine Verbesserung, ein weiteres Drittel rechnet nicht mit Veränderungen.

In der August-Umfrage des Fonds «Öffentliche Meinung» sagten 23 % der Befragten, dass sich das Leben in Russland in den nächsten sechs Monaten bis zu einem Jahr verschlechtern werde. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Invasion in der Ukraine.

Eine Verbesserung in den nächsten sechs Monaten bis zu einem Jahr erwarten 26 % der Umfrageteilnehmer, ein weiteres Drittel geht davon aus, dass sich nichts ändern wird. Im Juni lagen die negativen und positiven Prognosen bei 22 % bzw. 29 %, und im Jahr 2022 bei 20 % und 31 %.

Für den Horizont von drei bis fünf Jahren erwarten 19 % der Russen eine Verschlechterung der Lage im Land gegenüber 13 % im Jahr 2022. Der Anteil derjenigen, die auf eine Verbesserung hoffen, sank in dieser Zeit von 45 % auf 32 %.

Auch die eigene Lebenssituation in drei bis fünf Jahren beurteilen die Russen inzwischen vorsichtiger: 11 % erwarten eine Verschlechterung, 37 % eine Verbesserung, 25 % rechnen nicht mit Veränderungen. Im Jahr 2022 lagen diese Werte bei 8 %, 47 % und 23 %.

Auch in anderen Umfragen werden die Zukunftsaussichten pessimistischer eingeschätzt. Laut Daten von WZIOM erklärten im Juli 66 % der Bürger, dass das Land «schwierige Zeiten» vor sich habe, und seit Jahresbeginn ist der Anteil solcher Antworten um 16 Prozentpunkte gestiegen.

Das Monitoring des Instituts für Psychologie der RAN zeigte, dass im Juli der Anteil der Russen auf 38 % sank, die der Ansicht sind, dass das, was mit ihnen geschieht, vor allem von ihnen selbst abhängt. Im April 2022 antworteten so 67 %, und unter den Faktoren für den Rückgang des Zuversichtsniveaus nannten die Forscher steigende Preise, ein langsameres Wachstum der Realeinkommen und den Verlust der Hoffnung auf ein schnelles Ende des Krieges.

Quellen

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