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Der FSB meldete die Festnahme eines moldauischen Staatsbürgers im Fall eines Attentats auf einen Militärangehörigen in der Oblast Saratow

Der FSB und das Ermittlungskomitee teilten mit, dass in der Oblast Astrachan der 21-jährige moldauische Staatsbürger Nicolae Kocu festgenommen wurde. Er wird verdächtigt, einen russischen Militärangehörigen in der Oblast Saratow angegriffen zu haben; gegen ihn wurden Verfahren wegen versuchten Mordes und illegalen Waffenbesitzes eingeleitet.
Nach offiziellen Angaben feuerte der Verdächtige am 3. September im Ort Probuschdenije im Rajon Engels der Oblast Saratow sechsmal auf den Militärangehörigen. Der Verletzte erlitt Wunden, überlebte jedoch; der Name dieser Person wird nicht genannt, der FSB präzisiert lediglich, dass es sich um einen hochrangigen Militärangehörigen handelt.
Nach inoffiziellen Angaben wurde bei dem Attentat Generalmajor Nikolai Warpachowitsch, Kommandeur der 22. Schweren Bomberluftfahrtddivision der Fernfliegerkräfte der russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte, verletzt. In der Ukraine gilt Warpachowitsch als verantwortlich für den Raketenangriff auf das Kinderkrankenhaus «Ohmatdyt» in Kiew am 8. Juli 2024, als sich dort mehr als 600 Patienten und etwa ebenso viele Mitarbeiter aufhielten; damals kamen zwei Menschen ums Leben.
Der FSB behauptet, dass 2025 ein Mitarbeiter ukrainischer спецслужб Kocu über soziale Netzwerke angeworben habe, als dieser in Moldau nach Arbeit suchte. 2026 absolvierte er in Kiew eine Ausbildung in Minen- und Sprengstoffkunde sowie Schießtraining, und im Juni reiste er nach Russland, um den Militärangehörigen zu töten.
Nach dem Attentat sollte Kocu nach Moldau zurückkehren, wurde jedoch bei dem Versuch, Russland zu verlassen, festgenommen. Der FSB verbreitete ein Video der Festnahme und des Verhörs, in dem Kocu sagt, er habe auf Instagram eine Stellenanzeige gesehen und danach hätten sich Vertreter der Ukraine mit ihm in Verbindung gesetzt.
Unter welchen Umständen diese Aufnahmen gemacht wurden, ist unbekannt. Im Video gelingt es Kocu nicht immer, die Worte beim ersten Versuch auszusprechen.

