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Ilya Bilyk gesteht Schuld an Schmierereien an Moscheen im Osten Londons

Privater Entwurf

Der ukrainische Staatsbürger Ilya Bilyk hat die Schuld daran eingeräumt, beleidigende Schmierereien an Moscheen im Osten Londons angebracht zu haben. Das Urteil wird ihm am 19. Oktober am Magistrates’ Court in Stratford verkündet.

Der 21-jährige ukrainische Staatsbürger Ilya Bilyk hat am Thames Magistrates’ Court die Schuld in fünf Fällen vorsätzlicher Sachbeschädigung eingeräumt, erschwert durch rassistischen und religiösen Hass.

Nach Darstellung der Anklage brachte er am 23. Januar 2025 beleidigende Schmierereien an den Gebäuden der Islamic Association of Stratford, der Al-Birr-Moschee und der Leyton-Jamia-Masjid-Moschee an. Zwei Tage später beschmierte er die Nur-ul-Islam-Grundschule und den Islamischen Scharia-Rat.

Bilyk erzählte der Polizei, dass er von einem russischsprachigen Gesprächspartner angeworben worden sei, der ihn über Telegram kontaktiert habe. Nach Angaben des Angeklagten nannte ihm dieser Mann die Ziele für die Angriffe und bezahlte ihn erst nach den Aktionen.

Das Urteil gegen Bilyk wird am 19. Oktober am Magistrates’ Court in Stratford verkündet. Der Fall steht im Zusammenhang mit einem russischen Netzwerk, das durch eine Untersuchung von BBC und Hope Not Hate mit Brandanschlägen auf Eigentum des ehemaligen britischen Premierministers Keir Starmer in Verbindung gebracht wurde.

Im Juni wurden zwei Ukrainer — Roman Lawrynowytsch und Stanislaw Karpjuk — wegen Verschwörung zum Zweck von Brandanschlägen auf ein Haus und ein Auto mit Bezug zu Starmer zu Haftstrafen verurteilt. Die leitende Superintendentin der Metropolitan Police, Rona Hunt, erklärte, diese Vorfälle hätten in den muslimischen Gemeinden im Osten Londons Besorgnis ausgelöst, und Hassverbrechen gegen Muslime hätten in London keinen Platz.

Die Untersuchung von BBC und Hope Not Hate zeigte außerdem, dass Russland eine Welle islamfeindlicher Vandalismusakte in ganz London organisiert habe, darunter an denselben Objekten im Osten der Stadt. Genannt wird darin der russische Diplomat Jewgeni Ljukschin, der Mitglied im Chat Direct Action UK war, und The Insider stellte zuvor fest, dass Ljukschin der Sohn von Alexander Ljukschin ist, dem leitenden Berater der Abteilung für das Lage- und Krisenzentrum des russischen Außenministeriums.

Quellen

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