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Das Tomsker Gebietsgericht hob die Registrierung der Liste von «Jabloko» bei den Wahlen zur Gebietsduma auf

Das Tomsker Gebietsgericht hob am 11. September die Registrierung der Liste von «Jabloko» bei den Wahlen der Abgeordneten der Gesetzgebenden Duma des Tomsker Gebiets auf. Nun bleibt die registrierte Parteiliste nur noch bei den Regionalwahlen in der Oblast Nowgorod bestehen.
Das Tomsker Gebietsgericht hob am 11. September die Registrierung der Liste von «Jabloko» bei den Wahlen der Abgeordneten der Gesetzgebenden Duma des Tomsker Gebiets auf.
Die Klage gegen die Partei, die ihren Wahlkampf unter dem Motto «Für den Frieden!» führte, reichte die LDPR ein. Über die Entscheidung berichtete der Pressedienst von «Jabloko».
In der Partei erklärte man, dass die Tomsker Klage die Vorwürfe nahezu wiederholte, wegen derer die föderale Liste von «Jabloko» am 10. August von den Wahlen zur Staatsduma ausgeschlossen worden war. Derzeit nehmen an diesem Wahlkampf weiterhin 118 Einmandatskandidaten von zuvor 135 registrierten teil.
Zuvor wurden die Registrierungen der Listen von «Jabloko» bei Regionalwahlen in Karelien, den Oblasten Pskow, Kaliningrad und Swerdlowsk aufgehoben. Im Juli verweigerte die Wahlkommission von Sankt Petersburg der Partei die Registrierung für die Wahlen zur Stadtgesetzgebung, und am 13. August wurde in der Oblast Leningrad die Registrierung der landesweiten Parteiliste für die Wahlen zum regionalen Parlament verweigert.
Nun bleibt die registrierte Liste von «Jabloko» nur noch bei den Regionalwahlen in der Oblast Nowgorod bestehen. Dabei annullierte die örtliche Wahlkommission am 9. September die Registrierung von Anna Tscherepanowa, stellvertretende Vorsitzende von «Jabloko» und Spitzenkandidatin der Liste bei den Wahlen zur Oblastduma Nowgorod.
In der Partei betonte man, dass die Kandidaten ihre Kampagnen noch in sechs weiteren Regionen fortsetzen. Neben der Oblast Nowgorod, wo «Jabloko» mit einer Liste und 12 Einmandatskandidaten vertreten ist, kandidieren in Sankt Petersburg 13 Einmandatskandidaten, in Karelien 12, in der Oblast Swerdlowsk 18, in der Oblast Pskow 10, in der Oblast Tomsk 7 und in der Oblast Kaliningrad 2.
Am Vortag stellte die Partei ihren Unterstützern einen «Plan B» für die Wahlen zur Staatsduma vor. Den Wählern wird vorgeschlagen, am 20. September den Stimmzettel bei den Parteilisten ungültig zu machen, indem sie mehr als in einem Kästchen ein Kreuz setzen, und im Einmandatswahlkreis — falls dort kein Kandidat von «Jabloko» antritt.

