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Ushakov: Putin und Trump besprachen die Ukraine und den Besuch von Kushner und Witkoff

Am Dienstag sprach Wladimir Putin erstmals seit Anfang Juli telefonisch mit Donald Trump, teilte der Präsidialassistent Juri Uschakow mit. Seinen Angaben zufolge war das Gespräch der ukrainischen Regelung und den Ergebnissen der Reise der US-Sondergesandten Jared Kushner und Steven Witkoff nach Moskau und Kiew gewidmet.
Uschakow sagte, das Gespräch habe sich auf die ukrainische Regelung und die Ergebnisse des Besuchs von Kushner und Witkoff konzentriert. Jared Kushner und Steven Witkoff, so sagte er, vertreten die amerikanische Regierung.
Der Präsidialassistent teilte mit, Putin habe eine «objektive und ausführliche Analyse» der Ereignisse im Verlauf der speziellen Militäroperation und der Aussichten für Fortschritte auf dem Schlachtfeld gegeben. Seinen Angaben zufolge habe der russische Präsident außerdem dargelegt, was die Amerikaner tatsächlich tun könnten, um die Kampfhandlungen so schnell wie möglich zu beenden.
Uschakow erklärte, vor dem Hintergrund von Gesprächen über angeblich feindselige Absichten Russlands gegenüber europäischen Staaten sei betont worden: «Wir haben nicht die geringsten aggressiven Pläne in Bezug auf Europa». Er fügte hinzu, die Geheimdienstangaben über russische Provokationen gegen NATO-Staaten seien «Mythen», die den Europäern seiner Ansicht nach als Deckmantel für die Ausweitung der Unterstützung für die Ukraine dienten.
Die Ergebnisse der Reise von Witkoff und Kushner, die bereits im Frühjahr angekündigt und dann mehrere Monate verschoben worden war, seien «positiv bewertet» worden, sagte Uschakow. Gleichzeitig behaupteten Quellen von Bloomberg und Financial Times, die Tour der Sondergesandten habe keine nennenswerten Ergebnisse gebracht, und Putin halte an der Absicht fest, den Krieg fortzusetzen, und rechne damit, den Donbass in den nächsten sechs Monaten vollständig zu erobern.
In Kiew hielt man es für so, dass Witkoff und Kushner wenig Neues mitgebracht hätten. Die Abgeordnete der Werchowna Rada der Ukraine, Anna Skorochod, erklärte am Dienstag, ihre Friedensbedingungen seien «schlechter» als zuvor: Während früher keine Verfassungsänderungen und keine Anerkennung von Gebieten erforderlich gewesen seien, werde dies nun verlangt.

