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Zakharowa ruft dazu auf, für Abgeordnete zu stimmen, die man nach den Wahlen zur Rechenschaft ziehen kann

Privater Entwurf

Maria Zakharowa erklärte, dass die Teilnahme an vorwahlbezogenen «Performances» auf Aufruf von ausländischen Agenten und Extremisten dem Wähler die Möglichkeit nimmt, später den gewählten Abgeordneten zur Rechenschaft zu ziehen. Sie rief dazu auf, für diejenigen zu stimmen, die man schon eine Woche nach Beginn ihrer Arbeit zur Rechenschaft ziehen kann.

Die offizielle Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Zakharowa, erklärte in einem Kommentar für TASS, man könne den «Extremisten, ausländischen Agenten» zuhören und bei den Wahlen eine «Performance» «hinter dem Vorhang» oder am Computer veranstalten, indem man sich Aufrufen zur Protestwahl hingibt. Ihren Worten zufolge beraubt sich der Wähler damit des Rechts, vom gewählten Abgeordneten Rechenschaft zu verlangen.

Zakharowa sagte, dass der Mensch in diesem Fall die Verantwortung «verstreut», die der Abgeordnete für die Umsetzung der vom Wähler benötigten Entscheidungen tragen müsse, und dann «wird es schon niemanden mehr geben, den man fragen kann».

Sie rief die Russen dazu auf, für diejenigen zu stimmen, von denen sie «schon in einer Woche Rechenschaft verlangen können» über die begonnene Arbeit in dem bekleideten Amt, und sie dann «über fünf Jahre lang jeden Tag» zu kontrollieren.

Nach Angaben der Diplomatin muss man dafür wissen, wie der Abgeordnete heißt, die Sprechzeiten und die Adresse lernen, an der er Sprechstunden abhält, sowie die Gesetzgebung studieren, die die Arbeit des Abgeordneten regelt. «Das ist dein Abgeordneter», betonte Zakharowa und fügte hinzu, dass er gewählt werde, damit er die für die Menschen notwendigen Entscheidungen umsetze und sich nicht mit «Geschwätz» beschäftige.

Zuvor hatte Zakharowa vor Wahlprovokationen gewarnt, die nach ihren Worten von ausländischen Agenten organisiert würden. Sie erklärte, dass in Russland zahlreiche Aufrufe zur Diskreditierung des Wahlverfahrens registriert würden, und dass solche Handlungen rechtswidrig seien und eine Verantwortung bis hin zur strafrechtlichen nach sich zögen.

Quellen

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