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Der rumänische Nachrichtendienst erklärte die Verhinderung einer Sabotage und die Festnahme eines Russen

Der rumänische Nachrichtendienst erklärte am Dienstag, dass er eine Sabotageoperation verhindert habe, die nach seiner Darstellung von Russland koordiniert worden sei. Die Polizei nahm einen 40-jährigen russischen Staatsbürger fest, und die Staatsanwaltschaft beantragt, ihn für 30 Tage in Haft zu nehmen.

Der Nachrichtendienst des Landes teilte mit, dass der 40-jährige Russe in Rumänien lebte und seit Februar im Rahmen einer Untersuchung unter Beteiligung internationaler Partner überwacht wurde. Die rumänischen Behörden verdächtigen ihn, militärische Objekte in dem an die Ukraine grenzenden NATO-Land zu fotografieren und zu filmen, um auf Anweisung Moskaus eine Sabotage vorzubereiten.

Nach Angaben der Ermittler gibt es in dem Fall einen Mittelsmann, der dem Festgenommenen Anweisungen gab, welche Objekte von strategischem Interesse aufgenommen werden sollten. Dazu gehörten nach Angaben aus Bukarest auch ukrainische Frachtflugzeuge vom Typ «Antonow» während ihres Aufenthalts in Rumänien.

Die Ermittlungen gehen außerdem davon aus, dass der Mann an mehreren Militärbasen, darunter in der Hauptstadt des Landes, NATO-Gerät fotografierte und die Bewegungen von Personal und Kampfgerät festhielt. In der Mitteilung des Geheimdienstes heißt es, die mutmaßlichen Vorfälle beträfen den Zeitraum von Februar bis Juli 2026.

Die Staatsanwaltschaft hat beim Gericht beantragt, den Festgenommenen für 30 Tage in Untersuchungshaft zu nehmen. Russland hat wiederholt jede Beteiligung an Sabotageakten bestritten, und die russische Botschaft in Bukarest antwortete am Dienstag nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme.

Quellen

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