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Der Smolny hat sich erstmals seit einer Woche zur Benzinknappheit in St. Petersburg geäußert

Die Behörden von Sankt Petersburg reagierten erstmals seit einer Woche öffentlich auf die Benzinknappheit und erklärten, dass Autofahrern genügend Dienste zur Suche nach Tankstellen zur Verfügung stünden. Im Smolny wurden weder die Gründe für den Mangel noch die Fristen für die Normalisierung der Lieferungen genannt.
In der Stadtverwaltung wurden die Programme von «Yandex», 2GIS, «Sber», T-Bank, Alfa-Bank und dem Dienst «GdeBenz» als Werkzeuge zur Suche nach Tankstellen mit Benzin aufgelistet.
Dort wurde auch mitgeteilt, dass Autofahrer am häufigsten die interaktive Karte von «Yandex» nutzen, die früher nur Taxifahrern zugänglich war, und der Ausschuss für Industriepolitik erklärte, er stehe mit dem Unternehmen in Kontakt, um «die Fahrer mit aktuellen Informationen zu versorgen».
Im Smolny räumte man ein, dass sich «die Situation mit dem Kraftstoff äußerst schnell ändert», weshalb Angaben zur Verfügbarkeit von Benzin rasch veralten. In dem veröffentlichten Kommentar wurden weder die Gründe für den Mangel noch die Lagerbestände noch die Fristen genannt, wann sich die Lieferungen stabilisieren könnten.
Dies ist die erste öffentliche Reaktion der Stadtbehörden auf die neue Krisenwelle seit einer Woche, die am 5. September begann. Damals schrieb «Fontanka», dass an vielen Tankstellen einige Benzinsorten verschwunden seien, und zwei Tage später berichtete «Papier» über Schlangen von 20 bis 30 Autos.
Der Ökonom Janis Kluge, der die Daten des Dienstes «GdeBenz» analysiert, veröffentlichte am Freitag drei Grafiken zur Situation an den Tankstellen in St. Petersburg. Seinen Angaben zufolge gibt es in der Stadt fast keine Tankstellen mehr ohne Warteschlangen, und bis zum Ende der Woche waren AI-100 und AI-98 an weniger als 10 % der Tankstellen verfügbar, AI-92 und AI-95 an weniger als 20 %, und Diesel an etwa 50 % der Tankstellen.
Der Verschlechterung der Lage ging die Stilllegung der Kirischi-Raffinerie in der Region Leningrad nach Drohnenangriffen voraus — einer der größten in Russland und der Hauptlieferant von Kraftstoff für St. Petersburg und den Nordwesten. Die Behörden der Region Leningrad räumten am 10. September eine neue Krisenwelle ein, und bei der Sitzung zum Kraftstoffmarkt am 8. September, die von Vizepremier Alexander Nowak geleitet wurde, wurde St. Petersburg unter den diskutierten Regionen nicht genannt. Die Bundesbehörden kommentierten die Lage in St. Petersburg gesondert nicht.

