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In Moskau wurde der erste Abschnitt der Metro-Linie Rublewo-Archangelskaja eröffnet

Am 5. September wurde in Moskau der erste Abschnitt der Metro-Linie Rublewo-Archangelskaja eröffnet. Die Linie wurde zur 17. im Metronetz der Hauptstadt, und an der Station «Boulevard General Karbyschew» wurden direkte Bezüge zum Krieg Russlands gegen die Ukraine verwendet.

Am 5. September wurde in Moskau der erste Abschnitt der Metro-Linie Rublewo-Archangelskaja eröffnet: Die Eröffnung nahmen Wladimir Putin und der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin vor. Der Abschnitt erstreckt sich über fast 9 km vom «Geschäftszentrum» bis zum «Boulevard General Karbyschew», und die neue Linie wurde zur 17. im Moskauer Metronetz und erhielt eine graphitgraue Farbe.

Der erste Abschnitt umfasst fünf Stationen: «Geschäftszentrum», «Schelepicha», «Swenigorodskaja», «Volksmiliz» und «Boulevard General Karbyschew». Neu auf der Linie sind die letzten drei Stationen, während «Geschäftszentrum» und «Schelepicha» seit 2018 als Teil der Großen Ringlinie in Betrieb waren.

Die Behörden planen, die Linie über den MKAD hinaus nach Rublewo-Archangelskoje und anschließend nach Krasnogorsk zu verlängern. Insgesamt sollen auf der Linie 12 Stationen entstehen.

Die Gestaltung der Station «Boulevard General Karbyschew» wurde offiziell den Militäringenieuren und General Dmitri Karbyschew gewidmet, der in einem Konzentrationslager starb. An dieser Station wurden auch direkte Bezüge zum Krieg Russlands gegen die Ukraine verwendet: Über der Treppe an einem der Ausgänge wurde die Aufschrift «Spezielle Militäroperation. Pioniertruppen» angebracht.

Auf den Reliefs am «Boulevard General Karbyschew» wurden Drohnen, Militärangehörige und moderne Militärausrüstung gezeigt. An den Gleiswänden wurden Bilder des Goldenen Sterns des Helden der UdSSR angebracht, und der Stationsname wurde in Schwarz-Orange ausgeführt.

An der Station «Volksmiliz» wurde ein Relief mit einem roten Stern und Darstellungen von Soldaten installiert. An der «Swenigorodskaja» erschienen Reliefs mit der Himmelfahrtskirche, dem Savwino-Storoschewski-Kloster und der Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit.

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