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Galaktionowa nannte die Anpassung der Klimakapsel bei Rublevs «Dreifaltigkeit» einen technischen Vorgang

Die Ikone von Andrej Rublev «Dreifaltigkeit» befindet sich in den Werkstätten der Dreifaltigkeits-Sergius-Lavra wegen der Anpassung des Betriebs der Klimakapsel. Die Direktorin der Tretjakow-Galerie, Olga Galaktionowa, nannte dies technische Arbeit und sagte, dass es nicht um Restaurierung gehe.

Olga Galaktionowa erklärte, dass die Ikone für die Dauer der technischen Arbeiten entfernt worden sei und dass sie unter der Kontrolle von Restauratoren der Tretjakow-Galerie und anderer Fachleute stehe. Ihren Worten zufolge bleibt «Dreifaltigkeit» in den Werkstätten der Lawra, weil es sich um einen kurzen Vorgang handelt und die Bedingungen dort eingehalten werden.

Galaktionowa sagte außerdem, dass es keine Notwendigkeit gebe, die Ikone aus den Werkstätten an einen anderen Ort zu verlegen. Auf die уточzende Frage zur Restaurierung antwortete sie, dass sie nicht von Restaurierung gesprochen habe.

Am 15. September teilte der Pressedienst der Tretjakow-Galerie «Interfax» mit, dass Spezialisten den Zustand der Ikone der Heiligen Dreifaltigkeit in den Werkstätten der Dreifaltigkeits-Sergius-Lavra überprüfen. Zuvor war in den Medien die Information erschienen, dass die Ikone wegen eines Defekts der Klimakammer aus dem Ikonostas entfernt worden sei.

Am 13. September teilte die Rechtsabteilung des Moskauer Patriarchats mit, dass eine planmäßige Überprüfung der Erhaltung der Ikone durchgeführt werde, und verwies auf eine Klausel des Vertrags zwischen der Tretjakow-Galerie und der Dreifaltigkeits-Sergius-Lavra. In der Abteilung wurde darauf hingewiesen, dass die Galerie berechtigt sei, den Zustand des Museumsobjekts regelmäßig zu überprüfen, indem sie es aus der spezialisierten Klimavitrine entnimmt und in einen Raum auf dem Gelände der Lawra verlegt, der den Anforderungen des Vertrags entspricht.

Im Jahr 2024 wurde «Dreifaltigkeit» durch Beschluss von Patriarch Kirill und der Kulturministerin Olga Ljubimowa der Dreifaltigkeits-Sergius-Lavra zur unentgeltlichen Nutzung übergeben. Der von den Parteien unterzeichnete Vertrag sieht die Nutzung der Ikone für 49 Jahre mit anschließender Verlängerung vor, wobei sie ein Objekt des föderalen Eigentums bleibt. In der Kirche wurde die Ikone in einen speziell angefertigten stationären Kiot mit automatischer Temperatur- und Feuchtigkeitskontrolle sowie Panzerglas mit UV-Schutz eingesetzt.

Quellen

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