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In Proben des Impfstoffs «Multikan-8» in der Oblast Jaroslawl wurde ein lebendes Virus der Aujeszky-Krankheit gefunden

Rosselchosnadsor hat in Proben der 20. Serie des Impfstoffs «Multikan-8», die in der Oblast Jaroslawl entnommen wurden, ein lebendes Virus der Aujeszky-Krankheit gefunden. Die Behörde erklärte, dies bestätige den ursächlichen Zusammenhang zwischen dem massenhaften Tod von Hunden und der Anwendung dieser Arzneimittelserie.

Die Aujeszky-Krankheit, auch Pseudowut genannt, ist eine akute Viruserkrankung, die das zentrale Nervensystem von Haus- und Wildtieren befällt und in den meisten Fällen tödlich endet.

Mitte August begannen Hundebesitzer massenhaft, über den Tod ihrer Tiere nach einer Impfung mit «Multikan-8» zu berichten. Die ersten derartigen Meldungen kamen aus der Oblast Jaroslawl.

Der Impfstoffhersteller «Vetbiochim» hat vier Serien des Präparats zurückgerufen. Rosselchosnadsor ordnete an, die 20. Serie des Impfstoffs, deren Umfang 60.000 Dosen betrug, aus dem Verkehr zu ziehen und zu vernichten.

«Vetbiochim» hat Vereinbarungen über eine gütliche Einigung mit den Betroffenen vorbereitet. Das Unternehmen erkannte keinen Zusammenhang zwischen dem Tod der Hunde und dem Impfstoff an, bot den Besitzern der verendeten Tiere jedoch Entschädigungen an.

Quellen

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