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In Taganrog und in der Oblast Samara wurden nach dem nächtlichen Angriff ein Ozon-Lager und ein Unternehmen beschädigt

In der Nacht zum 15. September griffen ukrainische Drohnen und Raketen Taganrog und die Oblast Samara an. In Taganrog wurden ein Ozon-Lager, Wohnhäuser, Geschäfte und Verwaltungsgebäude beschädigt; in der Oblast Samara — eines der Industrieunternehmen; nach Angaben der Gouverneure gab es keine Verletzten.
In der Nacht zum 15. September, so der Gouverneur der Oblast Rostow, Juri Sliusar, griffen Drohnen und Raketen Taganrog an. In der Stadt wurden ein Lager des Marktplatzes Ozon, mehrere Wohnhäuser, Geschäfte und Verwaltungsgebäude beschädigt.
Sliusar teilte mit, dass niemand verletzt wurde. Bei Ozon erklärten sie, dass in Taganrog aufgrund der Raketenbedrohung das Lieferzentrum des Logistikpartners evakuiert worden sei.
Das Unternehmen behauptet, dass die Waren der Verkäufer in diesem Hub «nie angenommen» worden seien und der Standort selbst andere Aufgaben erfüllt habe. Nach Angaben des ukrainischen Monitoring-Projekts Exilenova+ war eines der Ziele des Angriffs der Taganroger Luftfahrtwissenschafts- und —technikkonzern namens G. W. Berijew, wo Militärflugzeuge repariert und modernisiert werden.
In der Oblast Samara wurden in der Nacht ebenfalls Drohnen eingesetzt, teilte Gouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew mit. Seinen Worten zufolge wurde eines der Industrieunternehmen beschädigt, nähere Einzelheiten nannte er jedoch nicht.
Astra und ukrainische Monitoring-Kanäle schreiben, dass es sich um die Raffinerie in Sysran handelt, die Rosneft gehört. Am 14. September erklärte der US-Präsident Donald Trump, die Ukraine habe zugestimmt, keine russischen Objekte der Energieinfrastruktur anzugreifen, und Russland habe angeblich zugestimmt, ebenso zu handeln.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte die Bereitschaft zu einem solchen Deal, äußerte jedoch Zweifel, dass Moskau darauf eingehen werde. Quellen der britischen Financial Times berichteten, Trump habe mit der Ankündigung eines Energie-Waffenstillstands «übereilt» gehandelt.

