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Das Gericht verhängte gegen Lida Moniava ein Verbot bestimmter Handlungen im Fall über «Fakes» über die Armee

Das Simоновский-Bezirksgericht in Moskau hat gegen die Leiterin des Kinderhospizes «Haus mit dem Leuchtturm», Lida Moniava, eine Maßnahme im Fall der Verbreitung von «Fakes» über die russische Armee verhängt. Das Gericht gab dem Antrag der Ermittler auf ein Verbot bestimmter Handlungen statt.
Moniava wurde verboten, von 20:00 bis 08:00 Uhr nach draußen zu gehen, mit Zeugen zu kommunizieren und das Internet zu nutzen.
Anlass für das Strafverfahren war ein Beitrag in ihrem Telegram-Kanal, der zum ersten Jahrestag des Einmarsches der russischen Truppen in die Ukraine veröffentlicht wurde. In dem Beitrag hieß es: «Seit einem Jahr schickt mein Land Raketen, Panzer und Soldaten in die Ukraine. Seit einem Jahr sterben deshalb unschuldige Menschen».
Moniava wurde nach einer Durchsuchung am 2. September festgenommen. Vor der Entscheidung des Gerichts kamen etwa 200 Menschen zum Gebäude, um sie zu unterstützen.
Unter ihnen waren die Gründerin der Stiftung «Vera» Nyuta Federmesser, der ehemalige Chefredakteur der «Nowaja Gaseta» und Friedensnobelpreisträger Dmitri Muratow sowie Hospizpatienten und ihre Angehörigen, darunter einige in Rollstühlen.
Die Anwesenden wurden nicht in das Gerichtsgebäude gelassen. Als Moniava das Gerichtsgebäude verließ, begrüßte die Versammelten sie mit Applaus.

