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Deutsche Ermittler haben die Identitäten von zwei mutmaßlichen Beteiligten des Drohnenangriffs auf den Flughafen Leipzig festgestellt

Deutsche Ermittler haben die Identitäten von zwei mutmaßlichen Beteiligten des Drohnenangriffs auf den Flughafen Leipzig festgestellt, ihre Namen werden jedoch nicht bekannt gegeben. Es handelt sich um einen in Russland geborenen Mann mit lettischem Pass und um einen belarussischen Staatsbürger, der ebenfalls einen russischen Pass besitzt.
Nach Angaben der Ermittlungen sind die Identitäten von zwei mutmaßlichen Beteiligten des Drohnenangriffs auf den Flughafen Leipzig bereits festgestellt worden, ihre Namen werden jedoch nicht bekannt gegeben. Es handelt sich um einen in Russland geborenen Mann mit lettischem Pass und um einen belarussischen Staatsbürger, der ebenfalls einen russischen Pass besitzt.
In der Nacht zum 5. August wurde auf dem Gelände des Flughafens eine Drohne mit Sprengstoff in der Nähe eines ukrainischen Transportflugzeugs vom Typ An-124 entdeckt, an Bord dessen sich Munition befand. Zehn Tage später wurde unweit des Flughafens eine weitere Drohne mit Spuren von Sprengstoff gefunden.
Deutschland erklärte offiziell einen Sabotageversuch vonseiten Russlands. Innenminister Alexander Dobrindt sagte, dahinter könnten «Agenten niedriger Ebene» gestanden haben, die auf Anweisung russischer staatlicher Strukturen handelten.
Nach Angaben der Ermittler war der in Russland geborene Mann mit lettischem Pass, der als mit den russischen Geheimdiensten verbunden gilt, der Koordinator und Instrukteur der Operation. Ende Juli flog er nach Berlin, fuhr dann mit einem Mietwagen nach Leipzig und verließ Deutschland zwei Tage vor dem Angriff über denselben Berliner Flughafen.
Auf den zweiten Verdächtigen kam man durch DNA, die auf einer der Drohnen, auf der Innenseite einer Konservendose mit Sprengstoff und auf der an einem Baum in Flughafennähe befestigten Antenne zur Signalverstärkung gefunden wurde. Ein Abgleich mit europäischen Datenbanken führte zu einem belarussischen Staatsbürger; er war mit einem in Minsk im April erhaltenen italienischen Touristenvisum in die EU eingereist und war zuvor bereits wegen Straftaten in anderen EU-Ländern ins Visier der Strafverfolgungsbehörden geraten.
Die Ermittler bezweifeln, dass die Verdächtigen festgenommen und zur Verantwortung gezogen werden können. Die deutschen Behörden haben bereits das russische Generalkonsulat in Bonn geschlossen und bereiten vor, die Einreisebestimmungen für Russen zu verschärfen.

