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Das Perowski-Gericht in Moskau hat den Politologen Alexander Kynjew im Zusammenhang mit einem Drogenfall verhaftet

Privater Entwurf

Das Perowski-Gericht in Moskau hat am 25. September den Politologen Alexander Kynjew im Zusammenhang mit einem Drogenfall verhaftet. Ihm wird die illegale Herstellung, der Vertrieb oder der Versand von Drogen in großem Umfang vorgeworfen.

Kynjew wird nach Punkt «г» von Teil 4 des Artikels 228.1 des Strafgesetzbuchs angeklagt, der eine Freiheitsstrafe von 10 bis 20 Jahren vorsieht.

Laut dem Anwalt Michail Birjukow wurde dem Politologen der versuchte Vertrieb von Drogen in großem Umfang vorgeworfen. Der ehemalige Chefredakteur von «Echo Moskwy», Alexej Wenediktow, behauptet, dass Kynjew die Schuld am Vertrieb von Betäubungsmitteln nicht eingesteht.

Über weitere Einzelheiten des Falls wird nicht berichtet, und Birjukow hat vorerst ausführlichere Kommentare abgelehnt. Wann Kynjew festgenommen wurde, ist unbekannt.

Kynjew ist Politologe und einer der renommiertesten Experten für russische Regionalpolitik und Wahlen auf regionaler und föderaler Ebene. Im Februar erklärten die Behörden der Russischen Föderation ihn zum «ausländischen Agenten». In seinem Telegram-Kanal erschienen noch vor Kurzem Beiträge mit Kommentaren zu den Ergebnissen der Duma-Wahlen; die letzte Veröffentlichung erschien am 23. September.

Quellen

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