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Gerichtsvollzieher beschlagnahmten 115,5 Tsd. Rubel beim Veranstalter von Kanye Wests Konzerten in Russland
Privater Entwurf
Gerichtsvollzieher verhängten eine Pfändung in Höhe von bis zu 115,5 Tsd. Rubel gegen die Mittel des Unternehmens Say Agency, das die angekündigten Konzerte von Kanye West in Russland organisiert hatte. Grundlage des Verfahrens war ein Vollstreckungsbescheid des Oktjabrski-Bezirksgerichts von Samara aufgrund einer Zivilklage zum Schutz der Verbraucherrechte.
Die Pfändung von Geldern gegen Say Agency belief sich laut der Datenbank der Vollstreckungsverfahren auf 115,5 Tsd. Rubel, wie aus einer Veröffentlichung von RBC hervorgeht. Den Vollstreckungsbescheid in diesem Fall stellte das Oktjabrski-Bezirksgericht von Samara aus.
Laut den Gerichtsunterlagen wurde gegen das Unternehmen eine Klage zum Schutz der Verbraucherrechte aus einem Vertrag im Dienstleistungsbereich eingereicht. Der Kläger wandte sich dabei genau an Say Agency, das als Veranstalter der angekündigten Konzerte des amerikanischen Rappers Kanye West in Russland auftrat.
Im August teilte Say Agency mit, dass die Auftritte am 10. und 11. Oktober in Sankt Petersburg in der «Gazprom Arena» stattfinden sollten. Damals kamen auch Tickets mit Preisen von bis zu 160 Tsd. Rubel in den Verkauf.
Etwa eine Woche später teilten Vertreter des Veranstaltungsorts mit, dass kein Mietvertrag mit dem Veranstalter geschlossen worden sei. Vor diesem Hintergrund wurde die Pfändung von Geldern im Rahmen eines Vollstreckungsverfahrens im Zusammenhang mit einem Verbraucherstreit rund um die Konzerte angeordnet.

