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Kobyakov erklärte einen Kapitalabfluss aus Russland und rief dazu auf, den Investitionszyklus neu zu starten

Der Berater des russischen Präsidenten, Anton Kobyakov, erklärte auf einem Pressebriefing zu den Ergebnissen des Östlichen Wirtschaftsforums, dass das Land mit einem Kapitalabfluss konfrontiert sei. Seinen Worten zufolge seien den Russen bislang keine ausreichend attraktiven Bedingungen für Investitionen in die heimische Wirtschaft angeboten worden.
Kobyakov, der auch der verantwortliche Sekretär des Organisationskomitees des Östlichen Wirtschaftsforums ist, sprach auf einem Pressebriefing zu den Ergebnissen des WEF; die Übertragung wurde auf der Website des Forums ausgestrahlt. Er sagte, dass unter den Bedingungen des Sanktionskriegs mit dem Westen in der russischen Wirtschaft reale positive Zinssätze bestehen bleiben, und das, seiner Meinung nach, den Kapitalabfluss anrege.
Nach Ansicht des Beraters des Präsidenten bleiben die Russen «der größte und geduldigste Investor» im Land. Kobyakov ist der Ansicht, dass ohne attraktivere Anlageinstrumente für Investitionen in die russische Wirtschaft ein Neustart des Investitionszyklus notwendig sei.
Er rief dazu auf, die Geldströme und Investitionsressourcen, über die der Staat, die Bürger und die Unternehmen verfügen, kompetenter zu steuern, und außerdem privates Kapital aktiver anzuziehen. Am Vortag sagte der russische Präsident Wladimir Putin in der Plenarsitzung des WEF, dass stabile wirtschaftliche Bedingungen einer der wichtigsten Faktoren für die Anziehung privater Investitionen seien.
Putin erklärte außerdem, dass, wenn solche Bedingungen geschaffen würden, Investitionen auch aus dem Ausland kommen würden. Das Östliche Wirtschaftsforum findet vom 1. bis 4. September in Wladiwostok statt; im Jahr 2026 wird es zum 11. Mal abgehalten, und sein Hauptthema lautet «Der Ferne Osten — Entwicklung zum Wohl der Menschen».

