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NYT: Die USA boten Russland Geschäftsgeschäfte vor dem Ende des Krieges in der Ukraine an

Privater Entwurf

Die USA schlugen Russland vor, Geschäftsgeschäfte vor dem Ende des Krieges in der Ukraine zu erörtern, obwohl man in Washington die Wiederaufnahme wirtschaftlicher Beziehungen zuvor nur als «Belohnung» für die Einstellung der Kampfhandlungen zuließ. Darüber berichtet The New York Times unter Berufung auf informierte Quellen und weist darauf hin, dass das Weiße Haus damit von der bisherigen Linie abweicht.

The Moscow Times schreibt unter Berufung auf The New York Times, dass man in Washington nun wirtschaftliche Projekte mit Russland vor dem Ende des Krieges in der Ukraine zulässt. Zuvor wurden solche Beziehungen nur als «Belohnung» für das Ende der Kampfhandlungen betrachtet.

Nach Angaben eines US-Beamten könnten wirtschaftliche Projekte vor dem Ende des Krieges die Ernsthaftigkeit der US-Absichten für ein «Neustarten» der Beziehungen zu Moskau zeigen. Ein Vertreter der US-Regierung fügte hinzu, dass das Weiße Haus zusätzliche Anreize schaffen wolle, um russische Eliten dazu zu bewegen, auf Frieden hinzuarbeiten.

Ebendieser Beamte sagte, dass Geschäfte vor dem Ende des Krieges antiamerikanisch eingestellte «Falken» aus dem Umfeld von Wladimir Putin davon überzeugen könnten, dass Donald Trump tatsächlich bestrebt ist, neue Beziehungen zu Russland aufzubauen. Die NYT merkt an, dass Trumps Team wahrscheinlich den Kurs geändert habe, nachdem die Verhandlungen über einen möglichen Abzug ukrainischer Truppen aus dem noch von Kiew kontrollierten Teil des Donbass ins Stocken geraten seien.

Trump bezeichnete Russlands wirtschaftliche Möglichkeiten zuvor als «riesig», sagte aber vor dem Treffen mit Putin in Alaska im vergangenen Jahr, dass Geschäfte nur nach einer Beilegung des Krieges möglich seien. Der ehemalige EU-Diplomat in Kiew, der Hauptstadt der Ukraine, und heutige Mitarbeiter der politischen Analyseagentur R. Politik, Balasz Jarabik, meint, dass die USA die Möglichkeit größerer Zugeständnisse an Russland erwägen und dass einige Vereinbarungen vorankommen könnten, wenn Moskau in der Ukraine Zurückhaltung zeige.

Unklar ist, welche konkreten Geschäfte zwischen Russland und den USA erörtert werden. Der Assistent des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, sagte nach dem Treffen Wladimir Putins mit Trumps Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, dass wirtschaftliche Themen und mögliche große, für beide Seiten vorteilhafte russisch-amerikanische Projekte ausführlich besprochen worden seien.

Quellen

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